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Gerhard Hein - Autobiographie

    • Gerhard Hein - Autobiographie

      Ich kann nicht erkennen, ob diese Autobiographie zuvor in deutsch veröffentlicht worden ist. Hein machte seine Aufzeichnungen zunächst privat für die Familie, und jetzt erschien in Kanada eine englische Übersetzung durch seinen Sohn Wilfried (ausgewandert 1970):
      mennoworld.org/2017/01/30/colu…n-times-of-war-and-peace/

      Hein wurde 1905 in Ufa geboren, 1925 getauft, wanderte im selben Jahr nach Deutschland aus, studierte evangelische Theologie u.a. bei Barth, arbeitete 1931-35 unter Christian Neff in Weierhof und wurde dann Pastor in Sembach, was ihm endlich die Heirat ermöglichte. 1954 wurde er Herausgeber des "Mennonit" und danach auch des "Mennonitenlexikons", zog 1958 nach Berlin und 1965 ins ruhigere Mosheim, wo er 1973 in den Ruhestand ging.
      1940-45 war er im Kriegsdienst, überwiegend als Übersetzer der Wehrmacht in Russland. Das interessiert die nordamerikanischen Leser natürlich am meisten, man erfährt aber nicht viel. Seine Sicht ist eher parochial-tribal (ihn beschäftigt vor allem, was aus den deutschen Siedlungen in Russland wurde) und das ist natürlich auch seine Stärke (wenn er fremde Kontinente besucht, trifft er dort überall Verwandte oder alte Bekannte).
      Gründen und Bauen sind seine (sicher auch zeitbedingte) Stärke: Siedlungsbau und Altenheim in Sembach, Kinderheim (Menno-Heim) und Gästehaus in Berlin.

      Vielleicht wissen einige Leser hier noch mehr über ihn?